Beginn
Di., 24.11.2026,
19:30 - 21:00 Uhr
Konrad Adenauer prägte die deutsche Nachkriegsgeschichte entscheidend. Nach NS-Diktatur, Zweitem Weltkrieg und Holocaust bildete er 1949 die erste Bundesregierung der Bundesrepublik und verankerte die junge Demokratie im Westen. Damit legte er die Grundlage für Stabilität, wirtschaftlichen Aufschwung und Frieden in Westdeutschland.
Gleichzeitig steht seine Politik auch in der Kritik: Die deutsche Teilung wurde faktisch akzeptiert, und die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit blieb lange begrenzt.
Der Vortrag zeichnet ein differenziertes Bild dieses politischen Gründungskanzlers. Referent ist Norbert Frei, Zeithistoriker mit Schwerpunkt deutsche Nachkriegsgeschichte.
Anmeldung bis zum 20. November